Eurythmie in Bewegung, wie es weiter geht…

In der Woche vom 12-16. August 2020 fand in Zutphen und Deventer die dritte internationale Tagung für Heileurythmisten und anthroposophische Ärzte statt. Mit 38 Teilnehmern aus 10 verschiedenen Ländern war diese Studiengruppe wieder voll besetzt. Wegen der Corona Maßnahmen musste es hier und da kleine Anpassungen geben, schließlich verlief jedoch alles ruhig und jeder hatte genügend Freiraum für sich. Während der gemeinsamen Arbeit entstand eine offene Atmosphäre, in der viele Erfahrungen ausgetauscht und miteinander besprochen wurden. So entstanden auch wieder tiefgehende Begegnungen zwischen den Teilnehmern. Jeder war sehr froh, dass dieses Treffen in der Corona Krise doch noch stattfinden konnte.

Mehrere Heileurythmisten und Ärzte hatten das Bedürfnis ihre Erfahrungen, die sie in dieser erweiterten Eurythmiearbeit mit den Patienten gemacht hatten, miteinander zu teilen. Außerdem kamen Fragen auf, über den Behandlungsplan, den sie für ihre Patienten aufgestellt haben und angegangen sind. Für uns Dozenten war es erfreulich zu hören, dass mit dem, in den beiden vorangegangenen Konferenzen bereits Gelerntem, schon eingehend gearbeitet wurde. Mittlerweile wird von Finnland bis Österreich, von England bis Polen intensiv mit diesem Eurythmieimpuls gearbeitet.

 

Aus mehreren Ländern teilten uns Heileurythmisten und Patienten deutliche Erfahrungen mit:

-“Ich komme durch diese Arbeitsweise gut bei mir selbst an.”

-“Die Heileurythmie wird durch die Arbeit mit den ätherischen Ansatzpunkten ganz konkret  erlebbar.”

-“Ich lerne mich, und alles was damit zusammenhängt, auf andere Weise zu erfahren.”

Auch von den Ärzten kamen positive Erfahrungsberichte:

-“Ich kann jetzt damit präziser und gezielter mit dem Heileurythmist zusammenarbeiten.”

-“Diese Arbeitsweise mit den Organ-, Wirkungs- und Wesensgliedmodulen, bietet viel mehr

Möglichkeiten für das Ausarbeiten von Behandlungsplänen.”

Schade war es, dass unsere Kollegen aus den USA und Neuseeland aufgrund der Corona Maßnahmen nicht kommen konnten. Darum werden wir nächstes Jahr dann noch eine  Zusammenfassung dieser Studientage anbieten. Mittlerweile sind es weltweit rund 60 Heileurythmisten und Ärzte, die mit dieser Erweiterung  der Heileurythmie mehr oder weniger arbeiten.

Die deutsche Übersetzung des 400 Seiten gefüllten Arbeitsbuches ist beinahe fertig. Ende dieses Jahres hoffen wir, diese Arbeit abzuschließen. Ein großes Projekt, das viel Einsatz unserer beiden Übersetzerinnen gefordert hat! Stefanie Beuzenberg-Albrecht und Gaby Veerman-Baumeister haben viele Stunden lang nach den passenden Worten und Satzkonstruktionen gesucht, um alles der Wahrheit entsprechend und für jeden verständlich zu übersetzen. Die Vergütung für diese Arbeit kommt auf 3000 Euro, ein relativ minimaler Geldbetrag für die vielen Stunden intensiver Übersetzungs- und Korrekturarbeit. Die eine Hälfte stammt aus dem Einkommen der internationalen Konferenzen und die andere Hälfte schenkt uns ‚Stiftung Rosenherz‘. Wunderbar, dass dies so möglich ist. Herzlichen Dank an alle die gespendet haben!

Die Vorbereitung für eine englische Übersetzung ist in dieser Konferenz einen Schritt weiter gekommen. Mittlerweile sind sechs englischsprechende Heileurythmisten mit diesem Eurythmieimpuls verbunden. In den kommenden Jahren werden dann auch Kurse in England stattfinden. Unsere englischen Kollegen nehmen mit Menschen Kontakt auf, die das gesamte Kursmaterial ins Englische übersetzen können. Bis jetzt hat der englische Zweig von ‚Eurythmie in Bewegung‘ noch kein eigenes Einkommen aus Kursen, wovon die Übersetzung bezahlt werden könnte. Die Übersetzung ist jetzt nötig! Darum wollen wir erfragen, ob ‚Stiftung Rosenherz‘ die Übersetzungskosten bezahlen könnte.

Gute Fortschritte gibt es mit der Anerkennung unseres Eurythmieimpulses durch die Berufsvereine in den verschiedenen Ländern. Unsere Studienzusammenkünfte werden von immer mehr Ländern als Nachschulung anerkannt.

Es ist unser Streben, das gesamte Studienmaterial von ‚Eurythmie in Bewegung‘ in ein Arbeitsbuch von 400 Seiten zu bündeln, sowohl in Holländisch, als auch in Deutsch und Englisch. Wir finden es der Mühe wert, dass diese Arbeit, welche durch verschiedene Heileurythmisten in Zusammenarbeit mit den Naturwesen und Verena Stael von Holstein entwickelt wurde, dreisprachig in der Welt erscheinen kann, und dass sie so den Weg zu Ärzten und Heileurythmisten findet.
Möchten Sie mithelfen, dieses Streben zu verwirklichen?
Jede Spende, einmalig, periodisch, klein oder groß wird gebraucht und ist herzlich willkommen!

Liesbeth Kuhlemaijer, Anthroposophische Hausärztin
Wieger Veerman, Heileurythmist

 

 

COVID en 5G

Während dieses dritten Studientreffens haben wir auch an Übungen gearbeitet, die man präventiv gut gegen Covid-19 einsetzen kann. Außerdem noch an Übungen, die für die post Covid-19 Nachsorge hilfreich sind. Auch haben wir Übungen behandelt, die uns gegen Einwirkung und Folgen von elektromagnetischer Strahlung, so wie die von 5G, schützen können.

Es wäre ja schön, wenn Heileurythmisten dieses weltweit an Patientengruppen, Kursteilnehmer/innen und andere Interessierte weitergeben könnten. In Holland beginne ich damit in einem dafür angesetzten Arbeitstreffen, das für jeden Interessierten zugänglich ist. Man lese dazu die Ankündigung auf der Website von ‚Stiftung Rosenherz‘.

Weiterhin ist noch geplant, eine internationale Liste von Heileurythmisten zusammenzustellen, in welcher die Namen der Therapeuten aufgezeichnet werden die unter anderem bei der Covid-19 Vorbeugung und Nachsorge, sowie bei den störenden Auswirkungen der 5G Strahlung helfen können. Dieser Plan ist noch in der Entwicklung. Das Ergebnis wird dann zeitnah auf der Website von Stiftung Rosenherz publiziert.

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Dezember 2019, Warnsveld, die Niederlande

Liebe Freunde der Eurythmie,

Mit diesem Brief will ich Euch über einige interessante Entwicklungen in der Eurythmie informieren. Ich bin selbst an diesen Entwicklungen beteiligt.

Seit 2006 haben einige anthroposophische Ärzte und Eurythmisten Kontakt mit Verena Staël von Holstein aufgenommen. Sie ist eine Frau, die mit den Wesen aus der elementaren/übersinnlichen Welt kommunizieren kann. Sie macht das schon seit Jahren auf eine deutliche und einleuchtende Weise. Verena Staël von Holstein ist kein Medium. Sie ist in der Lage, bei vollem Bewusstsein mit den Geistwesen zu kommunizieren, wobei sie simultan zwischen der Deutschen Sprache und der ätherischen Sprache der Geistwesen übersetzt. Sie tut dies im Verständnis und unter Berücksichtigung anthroposophischer Begriffe und Inhalte, in deren Kontext sie aufwuchs und die sie bis heute erfüllen.

Erweiterung der Eurythmie
Rudolf Steiner hat uns vor 100 Jahren die Eurythmie gegeben. Das Material, das mittels Verena Staël von Holstein zu uns kommt, enthält Zufügungen und weitere Ausarbeitungen der Eurythmie. Heileurythmisten, denen dieser Impuls schon bekannt ist, sprechen über eine Erweiterung der Eurythmie. Ganz bewusst spreche ich nicht über eine Erneuerung der Eurythmie. Erneuerung meint oft: Das Alte ist nicht mehr gut genug und muss durch Neues ausgetauscht werden. So ist es hier nicht, denn das Alte, der Ursprung bleibt nämlich bestehen. Jedoch ist die Eurythmie kein Fossil. Sie ist in steter Entwicklung begriffen. Der Mensch und seine Krankheiten sind auch in steter Entwicklung und es besteht ein dringendes Bedürfnis, an einer Ausbreitung unserer therapeutischen Möglichkeiten zu arbeiten. Dieser Impuls, den ich hier benenne, bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Das beinhaltet: verschiedene therapeutische Arbeitsweisen konnten erweitert und verfeinert werden. Auch für das heileurythmische Arbeiten mit Tieren ist eine Therapieform entwickelt worden. Eine Heileurythmie für das Pflanzenreich und für die Erde wartet darauf weiter ausgearbeitet zu werden. Die Form, in der diese Eurythmie-Erweiterung in Erscheinung tritt, nennen wir: “Eurythmie in Bewegung“. In 2012 begegnete ich erstmals diesem Impuls. Die Reinheit und Präzision, mit welcher der Arzt und die Heileurythmisten die neuen Übungen weitergaben, sprach mich damals direkt an. So begann ich alsbald vorsichtig die neuen Übungen in meine Arbeit mit Kindern einer Waldorfschule und mit meinen Patienten zu integrieren. Die vielen positiven Reaktionen ermutigten mich, diesen Weg weiterzugehen.

Mittlerweile konnte ich viele meiner Kolleginnen und Kollegen, Heileurythmisten sowie einige anthroposophisch arbeitende Ärzte hier in Holland mit diesem Impuls bekannt machen. Die Reaktionen hierauf waren so positiv, dass mehrere intensive Schulungstage daraus entstanden sind. Auch konnte ich die mir zur Verfügung stehenden Informationen in Zusammenarbeit mit Verena Staël von Holstein ordnen, teilweise geringfügig ergänzen und anschließend ins Holländische übersetzen. Daraus entstanden zwei Arbeitsmappen, mit insgesamt 400 Seiten und 300 Übungen, mit welchen hierzulande präzise gearbeitet werden kann.

Ich erlebe, dass mir die Eurythmie durch diese Erweiterungen noch nähergekommen ist, als ich es bisher in den 26 Jahren meiner Verbindung mit ihr erfahren habe. Durch die Arbeit mit diesem Impuls konnte ich auch meine Möglichkeiten und Einschränkungen viel intensiver erleben als zuvor. Es ist immer wieder überraschend, die tiefgehende Wirkung der Eurythmie in meinem ganzen Menschsein zu erleben, wozu diese neuen Erweiterungen viel beitragen.

Vieles zur Eurythmie ist in der Periode 2006 bis 2019 von den Geistwesen gegeben worden; zu viel, um an es dieser Stelle einzeln erwähnen zu können. Um einen Eindruck zu vermitteln, will ich hier lediglich einige Beispiele anführen:
So wurde eine ergänzende Arbeitsweise gegeben, die aufzeigt, wie man bei der Gestaltung einer eurythmischen Arm- und Beingebärde mit den Lautwesen zusammenarbeiten kann. Neu sind nun die der Laute zugehörigen Bewegungsfarben, Gefühls/Schleierfarben, Charakterfarben und Charakterstellen, welche Rudolf Steiner damals noch nicht gegeben hat. Ebenso sind Übungen zur Trauma Verarbeitung, bei Hochsensibilität, sowie zum Schutz vor Strahlenbelastung gegeben worden. Für die Arbeit mit den Organen hat jedes Organ eine eigene Lautreihe bekommen, mit der man noch spezifischer auf die Prozesse der verschiedenen Krankheitsbilder einwirken kann. Das ist zum Beispiel bei Krebserkrankungen sehr hilfreich.

Mittlerweile erreichte uns auch aus dem Ausland die Frage, Ärzte und Heileurythmisten in dieser Arbeitsweise zu schulen. Bei der ersten internationalen Tagung im August 2019 waren 37 Teilnehmer aus 10 verschiedenen Ländern anwesend. Für das kommende Nachschulungs-Wochenende im Januar 2020 haben sich schon 30 Interessenten (Ärzte und Heileurythmisten) gemeldet. Auf Grund dessen meinen wir sagen zu können, dass wir es hier mit einer wichtigen Entwicklung zu tun haben, für die national und international viel Interesse besteht.

Stiftung Rosenherz
Bei den Vorbereitungen für die erste internationale Tagung stellten wir uns schon die Frage, ob es in Zukunft möglich sein würde, die Nachschulungen (2x jährlich) finanziell erschwinglich zu gestalten, um damit Ärzten und Heileurythmisten aus der ganzen Welt die Teilnahme an den Kursen zu ermöglichen. Mit diesem Ziel vor Augen habe ich die Initiative ergriffen, eine Stiftung zu gründen. Relativ schnell hat sich dann zu diesem Zweck ein Kreis begeisterter Menschen zusammengefunden, welche diese Pläne weiter ausgearbeitet haben. Mit Erfolg: die ersehnte Stiftung ist im Oktober 2019 gegründet worden! Die Stiftung strebt außerdem das Ziel an, finanzielle Beiträge zu erwerben, zu verwalten und diese wieder für u.a. folgende Dinge einzusetzen:

  • Die Entwicklung, Übersetzung und Verbreitung des Kursmaterials dieses Eurythmie-Impulses für Ärzte und Heileurythmisten
  • Unterstützung von Kursteilnehmern aus dem Ausland für die Reisekosten
  • Unterstützung von Dozenten für ihre Reise- und Übernachtungskosten bei Kursen im Ausland
  • Finanzielle Unterstützung aller übrigen Aktivitäten, welche die Entwicklung der “Eurythmie in Bewegung” zum Ziel haben

Ganz herzlich möchte ich einen Jeden dazu einladen für diese Stiftung mit dem Namen ‚Rosenherz‘ (im niederländischen Rozenhart genannt) zu spenden, sei es einmalig oder gerne auch als Förderer.

Wie kommt es dass man Enthusiast wird für “Eurythmie in Bewegung“?
Von Patienten höre ich oft, dass die erweiterte Form der Eurythmie sie näher zu ihrem Körper bringt und dadurch besser ergriffen werden kann und spürbar wird. Kollegen andererseits erzählen mir, dass diese Arbeitsweise sehr genau und präzise auf die Behandlungsfrage abgestimmt werden kann. Hiermit vertieft sich auch oft die Beziehung zwischen Arzt und Therapeut, was dem Patienten wiederum nur zu Gute kommen kann.

In den Niederlanden arbeiten mittlerweile schon einige Heileurythmisten, die mit dieser erweiterten Arbeitsweise geschult sind und die Anzahl dieser Kollegen wächst. Ich hoffe von Herzen, dass in Zukunft auch im Ausland immer mehr Heileurythmisten diese neue Arbeitsweise kennen lernen werden und dann mit ihr arbeiten.

Möchten Sie die neue Stiftung fördern oder eine Spende abgeben? Das geht ganz leicht! Überweisen Sie ihren Beitrag auf das folgende Konto: Triodos Bank, NL80 TRIO 0788 8096 79, Stichting Rozenhart. Auf unserer Internetseite (www.stichtingrozenhart.nl) können alle weiteren Informationen nachgelesen werden. Selbstverständlich freuen wir uns über jede Form der Spende, groß oder klein! Im Voraus möchte ich, auch im Namen der Stiftung Rosenherz, der Dozenten und aller Kollegen im In-und Ausland, schon einmal recht herzlich DANKE sagen!

Wieger Veerman, Heileurythmist und Dozent

Aktuell beteiligte Dozenten:

  • Liesbeth Kuhlemaijer (anthroposophische Hausärztin)
  • Wieger Veerman (Heileurythmist für Menschen)
  • Christine van Draanen ( Heileurythmistin für Tiere)

Spenden

Persoonlijke info

Totaalbedrag: €1,00